|
GARTENROTSCHWANZ
| Merkmale: |
14 cm lang, 14 bis 19 g schwer. Männchen mit graublauer Ober- und rostorangefarbener Unterseite. Weisse Stirn, schwarze Kopfseiten und Kehle; Bürzel und Schwanz rostrot. Weibchen sind unscheinbarer gefärbt: Rücken graubraun, Unterseite gelblichbraun. Bei den Rotschwänzen fallen stets die aufrechte Sitzhaltung, das Knicksen und die häufigen zitternden Bewegungen des Schwanzes auf. |
| Stimme: |
Ruft "fuid" oder "fuid-tekk-tekk". Wohltönender Gesang; mit einem gedehnten, hohen Ton beginnend, dem einige kürzere und tiefere Töne folgen, in die auch rauhe Töne und Nachahmungen (Imitationen) eingebaut sind, mit einem schwachen Trillern endend. |
| Lebensraum: |
Der Vogel besiedelt Gärten, Parks, Obstbaumbestände, lichte Laub-, Misch- und Nadelwälder. In Mitteleuropa ist der Gartenrotschwanz von April bis Oktober zu beobachten (Sommervogel). |
| Verbreitung: |
Die Art ist über fast ganz Europa und das mittlere Asien verbreitet. |
| Biologie: |
Die Nahrung besteht aus Insekten, deren Larven und Spinnen. Der Rotschwanz nistet in Höhlen, sowohl in Baumhöhlen, als auch in Hohlräumen in Mauerwerk, an Dachbalken und ähnlichen Stellen. Die Gelege umfassen fünf bis sieben bläulich-grüne Eier. Es werden häufig zwei Bruten im Jahr aufgezogen; erste Gelege ab Anfang Mai. |
|
|