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TANNENHÄHER
 
| Merkmale: |
32 cm lang. Gefieder schokoladenbraun; auf Rücken, Brust und Bauch kräftig weiß getüpfelt. Kopfplatte und Nacken einheitlich braun, Kopfseiten weiß gesprenkelt. Flügel fast schwarz. Auffällig die weißen Unterschwanzdecken und die weiße Endbinde auf der Unterseite des Schwanzes. Beide Geschlechter gleich gefärbt. |
| Stimme: |
Manche Rufe klingen wie ärätschä; daneben harte, schnarrende Rufe, die wie äkrorä klingen, mitunter gereiht. Als Gesang ein leises, abwechslungsreiches Geschwätz. |
| Lebensraum: |
Hauptsächlich in den Nadelwäldern der Gebirge (z. B. Alpen) und des Nordens. Jahresvogel; im Winter in tiefere Lagen und Gebiete mit günstigeren Lebensbedingungen ausweichend, in den Alpen dann z. B. auch in Bergdörfern. |
| Verbreitung: |
Gebirge Mitteleuropas und südliches Skandinavien, nördliches Asien und Gebirge des südlichen Asiens. Im Winter tauchen in Mitteleuropa bisweilen invasionsartig Tannenhäher aus Sibirien auf. |
| Biologie: |
Frisst Nüsse, Eicheln und Samen von Nadelbäumen, Früchte, Beeren; auch Insekten. Versteckt Nüsse und Arvensamen als Wintervorrat; Wiederfunde mit 80 %iger Sicherheit. Nest aus Reisig auf Nadelbäumen. 3 bis 5 Eier mit hellgrünem, hellblauem oder weißlichem Grund, olivebraun und grau gefleckt. 1 Brut im Jahr, ab März. |
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